Samstag, 22. Juni 2013

[Rezension] Fünf von Ursula Poznanski

Ein Thriller mit einem etwas anderen Hintergrund!


Buchrückentext: 
"Thanks for the Hunt …

Du bist fündig geworden.

Rätselaufgaben, deren Lösung Koordinaten sind.
 In Plastikbehälter verpackte Leichenteile. 
Zeugen, die nach der Befragung sterben.
 Es ist eine blutige Version des Geocaching, eine grausige Jagd, auf die sich die Salzburger Ermittlerin Beatrice Kaspary einlassen muss.

Der Fall scheint unlösbar.


Und plötzlich wird sie selbst zur Beute …“

Die Geschichte ist um das Hobby Geocaching gestrickt, also einer Schnitzeljagd per GPS. Das Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger werden zu einem Tatort gerufen und finden eine tote Frau auf einer Wiese liegend. Das auffällige an der Toten sind Koordinaten auf ihren Fußsohlen. Beide sind anfangs eher irritiert und wissen nicht so recht, was das soll. Als sie diese Koordinaten bei Google eingeben, wird ein anderer Ort angezeigt. Den suchen sie auf, wissen aber nicht, was sie dort suchen - bis sie eine kleine Kunststoffdose finden. In dieser Dose befindet sich eine Aufgabe und das Körperteil eines anderen Menschen. Beide Ermittler wissen, dass sie diese Aufgabe schnell lösen müssen, um weiter zu kommen. Sie werden sie lösen und kommen damit an neue Koordinaten. Wieder finden sie einen Behälter und wieder bekommen sie eine Aufgabe und wieder ein Körperteil einer anderen Person. Wie viele Opfer wird es geben? Sind die Opfer nur zufällig gewählt oder steckt ein Plan dahinter?

Der Leser merkt sehr schnell, dass die Autorin selbst Geocacherin ist. Das sollte Nichtcacher aber nicht abschrecken dieses Buch zu lesen. Ganz im Gegenteil! Sie erklärt das Spiel so, dass jeder folgen kann und vielleicht auch neugierig wird. Wer selbst Geocacher ist, wird aber durch die Erläuterung nicht gelangweilt, da sie immer mal wieder zwischendurch und an den richtigen Stellen einfließen.

Ursula Poznanski ist eine österreichische Autorin, die bisher nur Jugendbücher schrieb und sich nun das erste Mal an ein Erwachsenenbuch wagte und das sehr erfolgreich, wie ich finde.

Ich fand es sehr spannend, mal einen anderen Multi-Cache zu erleben!
Wer Spannung und Abenteuer mag - unbedingt lesen!

Titel und Rabe haben eine glänzende Prägung mit UV-Lack, was wirklich sehr schön ist. Mir ging es so, dass ich vor lauter Nervosität anfing, mit der Prägung zu spielen.

Das Buch ist im Februar 2012 im Wunderlich-Verlag erschienen und die broschierte Ausgabe hat 384 Seiten.
ISBN-13: 978-3805250313

Mittwoch, 12. Juni 2013

[Rezension] Alles über Lulu von Jonathan Evison


So traurig und doch so komisch…


Will, 7 Jahre alt, lebt mit seinen jüngeren Zwillingsbrüdern und seinen Eltern zusammen, als plötzlich die Mutter stirbt. Der Vater, Big Bill genannt, und die Brüder suchen Trost und Ablenkung in der „Muckibude“. Will allerdings wird Vegetarier, zieht sich immer weiter zurück, ist sehr nachdenklich – völlig anders, als der Rest der Familie. 2 Jahre später lernt Big Bill eine neue Frau kennen, die mit ihrer Tochter Lulu bei ihm und den drei Jungs einzieht. Will verliebt sich auf der Stelle in Lulu und verbringt jede freie Minute mit ihr. Will hat nun endlich einen Menschen gefunden, mit dem er über alles reden kann und er sich verstanden fühlt. Lulu und Will sind sich sehr ähnlich.

Alles verändert sich, als Lulu aus einem Cheerleadingcamp wiederkommt. Wills Gefühle für Lulu sind in dieser Zeit noch intensiver geworden und für ihn beginnt hier eine Hölle. Lulu will nichts mehr von ihm wissen. Sie meidet jeden Kontakt, redet nicht mehr mit ihm, lehnt ihn völlig ab. Will versteht nicht, warum sie das macht, ist aber gewillt, es herauszufinden. Doch Lulu gibt ihm keine Möglichkeit dazu.

So ziehen Jahre ins Land und Will kommt nicht über die Ablehnung hinweg. Auch wenn beiden mittlerweile ihre eigenen Wege gehen, gibt es immer noch etwas, was beide verbindet. Die Gründe für Lulus Verhalten bleiben dem Leser lange Zeit verborgen, werden aber zum Ende gelüftet.

Das Foto auf dem Cover sagt alles: Es strahlt Sanftheit, Melancholie, Traurigkeit, Verträumtheit, Sinnlichkeit, Liebe,… aus und genauso ist dieses Buch. Es ist eine Liebesgeschichte, die von der Kindheit bis ins Erwachsensein reicht. So tragisch manches auch ist, so fehlt dennoch nicht der Humor. 

Es ist ein Buch, welches zeigt, wie man mit Rückschlägen umgeht, nie den Optimismus verliert und für das kämpft, was man will.

Also: Unbedingt lesen!!!

Das Buch ist im August 2011 im Kiepenheuer & Witsch Verlag erschienen und die gebundene Ausgabe hat 379 Seiten.
ISBN-13: 978-3462043334

Samstag, 11. Mai 2013

Eine deutsch-französische Hochzeit in Mecklenburg/Vorpommern

Am 7. Mai 2013 war es soweit - die Hochzeit von Karine und Dirk!
Wie erwartet war Euer großer Tag zauberhaft, wunderschön, ausgelassen, lustig, ...



Wer in M/V heiraten möchte, hier zwei Vorschläge. Das Standesamt Stavenhagen (Link) befindet sich in einem Schloss mit Blick über die Stadt. Auch für viele Gäste gibt es ausreichend Parkplätze direkt vorm Schloss, so dass man nicht in den schönsten Kleidern und höchsten Schuhen lange laufen muss. Der Trausaal ist eher klein, aber schön eingerichtet. Durch die geringe Größe kommt ein wohliges und intimes Gefühl auf, wie es bei einer Trauung sein sollte.


Die anschließende Feier fand im Schloss Bredenfelde statt (Link). Ein zauberhafter Ort für eine Hochzeit. Das Ehepaar Muschke, die Schlossherren, haben bereits umfangreiche Erfahrungen mit Trauungen und allem was dazu gehört, sammeln können. So wurde bspw. selbstverständlich nach dem Sektempfang vom Brautpaar der Holzstamm zersägt.

Der Saal wurde dem Anlass entsprechend hergerichtet. Die Tische sind rund, für je 10 Personen und waren liebevoll eingedeckt. Was die Speisen und natürlich auch die Getränke betrifft kann ich nur sagen, dass alles ausgezeichnet war. Der Koch, ein ehemaliger Kollege/Angestellter Stefan Marquards hat seine Sache wirklich großartig gemacht. Es gab nichts auszusetzen! Es war deutlich zu sehen, zu riechen und zu schmecken, dass alles selbst hergestellt wurde. In unserem Fall hatten wir eine köstliche Suppe vorweg, die serviert wurde und anschließend ein Buffet, was so schnell wohl keiner nachmacht. Zur Eröffnung des Buffets und zum Anschneiden der Hochzeitstorte um Mitternacht gab es auch noch ein kleines Feuerwerk!

Das Hotel verfügt über 15 Zimmer, inklusive zweier Suiten und einer Hochzeitssuite. Alle Zimmer sind individuell, mit Liebe zum Detail und hochwertigen Möbelstücken eingerichtet.

Familie Muschke ist immer als Ansprechpartner für große und kleine Probleme (wie ein Pflaster für die zertanzten Füße) zu finden, auch wenn sie sich entsprechend im Hintergrund halten.

Wer sich also traut und noch eine kleine, verwunschene Location in M/V sucht, dem kann ich dieses Schloss nur ans Herz legen! Außerdem wäre es sogar noch eine gute Tat, denn wenn das Schloss nicht mehr der Bank "gehört", wird es eines Tages behinderten und erblindeten Kindern zugute kommen, so der Verwalter des Schlosses. Ich denke, ein solches Lebenswerk sollte unterstützt werden.

Samstag, 30. März 2013

Frühlingsanfang am Lietzensee


Foto: L. N.

Foto: L. N.
[update 01.04.2013, 9:30 Uhr]
Auf Wunsch einer einzelnen Dame: kalendarischer Frühlingsanfang!
;o)

Samstag, 16. März 2013

In vier Stunden um die ganze Welt!


Was macht man an einem hässlichen, grauen, verschneiten Sonntag, wenn gerade ITB ist und es mit der DKB Visa-Card freien Eintritt gibt? Man geht einfach hin! Besonders praktisch, wenn man ohnehin nicht weiß, wo man urlauben möchte.  Blöd nur, wenn man sich nach dem Besuch nicht entscheiden kann.

Wird es:
- Rom
- Paris
- London
- Budapest
- Camping deutsche Ostsee
- Camping polnische Ostsee
- Deutschlandtour, also eher Teile Deutschlands: Thüringen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland
- Tour durch die Beneluxstaaten
- angeln und golfen in Schottland

Alles in allem war es wieder sehr schön! Mein Liebster hat mir sogar ein Mecklenburg-Vorpommern-Lanyard organisiert (Danke schön nochmal), was mich nun jeden Tag im Büro begleitet.

Allerdings gab es auf der ITB den Lacher schlechthin!
Der BER hat sich präsentiert!!! Die Hostessen waren wirklich zu bemitleiden und einen Eröffnungstermin wussten auch sie nicht.



Ein weiteres Highlight für mich war, dass das ICC besichtigt werden konnte. Wirklich beeindruckend! Ziemlich spacig!